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Steckbrief: Der Deutsche Schäferhund

Basiswissen

Herkunft und Rassenmerkmale des Schäferhundes

Auf den Deutschen Schäferhund trifft die Bezeichnung als Freund und Helfer zu wie auf keinen anderen Rassehund. Denn die loyalen Vierbeiner kommen beispielsweise als Hüte- oder Schutzhunde oder bei der Jagd auf Verbrecher zum Einsatz. Erfahren Sie mehr über den Charakter, die Pflege und die Gesundheit des Deutschen Schäferhundes.
Hinsichtlich der Herkunft ist der Name des Deutschen Schäferhundes Programm. Schließlich stammt die Rasse von Hütehunden ab. Deren Funktion bestand einerseits in der Bewachung von Schafen, anderseits musste der Besitz des Schäfers im Auge behalten werden. Die Wurzeln des Schäferhundes gehen somit auf diese Hunde und daher bis ins 7. Jahrhundert zurück. Der erste Rassestandard wurde 1891 vom Dresdener Hauptmann Max von Stephanitz aus kurz- und stockhaarigen Hütehunden formuliert. Den Züchtern ging es bei der Entwicklung der Rasse vor allem darum, dass ein robuster und cleverer Gebrauchshund aus der Zucht hervorgeht. Das Resultat: eine der beliebtesten Hunderassen weltweit. Mit dem Erhalt der Rasse und der Einhaltung der Rassestandards sieht sich der Verein für Deutsche Schäferhunde beauftragt. Auch der Verein wurde von Max Stephanitz bereits 1899 gegründet.
Die Lebenserwartung der Schäferhunde beträgt neun bis dreizehn Jahre. Dabei können die Hündinnen bei einer Größe von 55 bis 60 cm 22 bis 32 kg schwer werden. Das Gewicht der 60 bis 65 cm großen Rüden beträgt dagegen 30 bis 40 kg. Das Fell der Deutschen Schäferhunde hat die verschiedensten Farben. Dazu zählen folgende Färbungen: gelb, braun mit schwarzem Sattel, ganz schwarz oder mit gelbem Abzeichen, braun oder weiß sowie grau-schwarz.

Zusammenleben mit dem Deutschen Schäferhund

Die Rasse der Schäferhunde gilt als besonders anpassungsfähig. Denn das Fell der Gebrauchshunde schützt diese sowohl gegen Kälte als auch gegen Hitze. Daher eignen sich die Rassehunde für die Haltung im Zwinger. Dabei gibt es allerdings ein paar Voraussetzungen: Die Hunde sollten einen Rückzugsraum haben und mehrmals am Tag laufen sowie in Gesellschaft ihres Besitzers sein können. Die richtige Erziehung macht Ihren Deutschen Schäferhund sogar bedingt zu einem Wohnungshund. Besonders geeignet sind die Rassehunde als Familienhunde und für Menschen, die auf der Suche nach einem aufmerksamen und mutigen Wachhund sind oder sich für ihren Hund Ausbildungen zum Rettungs- bzw. Suchhund vorstellen können. Aber auch bei Sportlern erfreut sich der Deutsche Schäferhund großer Beliebtheit. Denn die Hunde sind sehr aktiv und bewegungsfreudig. Nicht nur ausgedehnte Spaziergänge, Radtouren oder gemeinsames Jogging lassen das Herz Ihres Begleiters auf Pfoten höherschlagen. Mit Hundesportarten treffen Sie ebenfalls den richtigen Nerv. Die verspielten Schäferhunde begeistern sich zudem für Aktivitäten wie die Fährtensuche oder Mantrailing an der Schleppleine.

Clever und gehorsam: Wesen des Schäferhundes

Der Charakter des Deutschen Schäferhundes erklärt, wieso der Rassehund oft als Diensthund der Polizei, als Therapiehund oder Rettungshund eingesetzt wird. Denn die Tiere meistern mit Intelligenz, Lernwilligkeit und Gehorsam täglich vielfältige Aufgaben. Auch als Wachhunde machen Deutsche Schäferhunde einen guten Job. Das liegt in ihrem aufmerksamen, nervenstarken Wesen und dem selbstsicheren Auftreten begründet. Wer auf der Suche nach einem Begleit- oder Familienhund ist, trifft mit dem Rassehund ebenfalls eine gute Entscheidung. Schließlich gilt der Deutsche Schäferhund als gutartig und loyal gegenüber seinem Besitzer. Ein weiterer Vorzug des Wesens: Schäferhunde sind gern in Gesellschaft von Artgenossen und vertragen sich – ausreichend Sozialisierung vorausgesetzt – mit allen Rassen gut.

Erziehung: So werden Sie und Ihr Hund ein eingespieltes Team

Bei der Erziehung macht sich eine Charaktereigenschaft des Schäferhundes besonders bezahlt: Die Hunde zeigen absoluten Gehorsam gegenüber Ihrem Besitzer. Als Halter müssen Sie Ihrem Rassehund daher vermitteln, wer der Chef im Team ist. Allerdings ist von einem harten Erziehungsstil abzusehen. Denn derartige Methoden können das Vertrauen des Deutschen Schäferhundes in den Besitzer zerstören. Der Einsatz von positiver Bestärkung im Umgang mit den Vierbeinern wirkt sich hingegen besonders positiv auf die Erziehung aus.

Gesundheit und Ernährung des Schäferhundes

Die Beliebtheit des Deutschen Schäferhundes über lange Zeiträume hinweg geht mit Überzüchtungstendenzen einher, die sich mitunter in vererbten Veranlagungen für Krankheiten niederschlagen. Häufig treten bei den Rassehunden Gelenkprobleme auf. Dazu zählen die Ellbogen- und die Hüftgelenkdysplasie. Letztere kann zu Behinderungen beim Laufen, vorzeitiger Abnutzung der Gelenke und Schmerzen führen. Lassen Sie sich daher beim Kauf eines Welpen beim Züchter unbedingt die Papiere der Elterntiere zeigen. Treten die beiden genannten Krankheiten nicht bei den Eltern auf, bleiben die Nachkommen im Regelfall ebenfalls verschont. Vereinzelt kommen bei der Hunderasse auch Allergien, Taubheit und Augenerkrankungen vor. Gleiches gilt für das Canda-equina-Syndrom, Pankreasinsuffizienz und Polyneuropathie.
Bei großen Hunderassen wie dem Deutschen Schäferhund ist ein gesundes Wachstum besonders wichtig, um gesundheitliche Probleme an den Knochen und Gelenken zu vermeiden. Daher sollte bereits bei Welpen auf eine ausgewogene Ernährung mit lebenswichtigen Nährstoffen gesetzt werden. So vermeiden Sie zu schnelles Wachstum im Welpenalter. Auch sollten Sie junge Hunde nicht körperlich überfordern. Im Hinblick auf die empfindliche Anatomie im Bereich der Bewegungsorgane gilt es, Übergewicht zu vermeiden. Manche Schäferhunde kämpfen zudem mit Unverträglichkeiten und Verdauungsstörungen. Die naturbelassene Ernährung des Barfens kann hier Abhilfe schaffen. Weiterhin sollten Sie ihren Hund nach der Nahrungsaufnahme ruhen lassen. Füttern Sie Ihren Deutschen Schäferhund zweimal täglich als Vorbeugung gegen Magenumdrehung.

 

Wie Sie das Fell und die Zähne des Hundes pflegen

Das Fell des Rassehundes gilt als robust und wetterbeständig. Zwar bedarf es generell nur wenig Pflege, jedoch ist regelmäßiges Bürsten unerlässlich. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass die Tiere das ganze Jahr über Haare verlieren. Besonders stark haaren Deutsche Schäferhunde im Frühjahr und den Wintermonaten, wenn der Fellwechsel stattfindet. Der Korrekturschnitt des Fells gelingt mit einem Trimmer. Jedoch sollten Sie das Fell des Schäferhundes insgesamt nicht überpflegen. Dies könnte nämlich den pH-Haushalt der Haut schädigen. Baden Sie die Rassehunde deshalb nur selten und ausschließlich mit geeignetem Hundeshampoo. Ihr Vierbeiner ist beim Spaziergang dreckig geworden? Dann säubern Sie das Fell einfach in der Dusche mit lauwarmem Wasser, falls sich der grobe Dreck nicht ausbürsten lässt. Nicht zu vernachlässigen: die Zahnpflege der Schäferhunde. Im Idealfall sollte die Reinigung des Gebisses täglich erfolgen. Um Zahnstein vorzubeugen, können zudem Kaustangen verfüttert werden.

Wissenswertes zum Deutschen Schäferhund

Schon gewusst? Deutsche Schäferhunde durften lange nicht nach Australien eingeführt werden. Man befürchtete die Vermischung mit einheimischen Dingos und somit Gefahr für die Schafherden.


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